Die Toten brauchen keine Fahnen,

sondern unser Gedächtnis.

Jorge Semprun

Ehrenfriedhof Aachen Waldfriedhof

Auf dem Ehrenfriedhof Aachen - Waldfriedhof ruhen 5083 Opfer beider Weltkrieges, darunter

  • 2455 Opfer des 1. Weltkrieges,
  • 2623 Opfer des 2. Weltkrieges;
  • insgesamt 4796 Deutsche Opfer, 235 Opfer der ehemaligen sowjetischen Union, 7 Polen, 12 Jugoslawen, 2 Belgier, 1, Franzose, 3 Niederländer und noch 22 sonstige.
  • Unter den Toten sind auch zahlreiche Frauen, Männer und Kinder, die als Bombenopfer der Stadt Aachen auf den Fluren 9 und 39 ihre letzte Ruhestätte gefunden haben

Es ruhen hier auch 52 KZ-Opfer.

Der Ehrenfriedhof ist ca 8,9 ha groß.

 

 

Anschrift:

 

Monschauer Str. 65, 52076 Aachen

50.746081  6.108252

Die Errichtung dieser Kriegsgräberstätte geht auf einen Ratsbeschluss der Stadt Aachen vom 12. September 1914 zurück.

Der erste Kriegstote, der Soldat Heinrich Gossen, fand seine bereits am 08. August 1914 hier seine letzte Ruhestätte Bis Ende 1918 wurden auf dem Aachener Ehrenfriedhof 2.455 deutsche und ausländische Kriegstote bestattet, die vor allem als verwundete und kranke Soldaten in den Aachener Spitälern und Lazaretten verstorben waren.

Bereits am 01. November 1939 musste die Stadt Aachen neue Gräberfelder für die ersten Gefallenen des 2. Weltkrieges anlegen. Insgesamt wurden auf diesem Ehrenfriedhof in den Jahren 1939-1945 weitere 2.623 Kriegstote beigesetzt.

Ein 6,20 m hohe und 30 Tonnen schwere Steinhochkreuz aus belgischem Granit wurde am 26. Oktober 1957 auf dem Ehrenhof aufgestellt. Dieses mächtige Kreuz – ehemals ein Geschenk der Stadt Aachen – stand bis dahin auf dem deutschen Ehrenfriedhof in Ougrèe-Boncelles bei Lüttich/Belgien.
In den Jahren 1960/1961 wurde der Ehrenfriedhof durch Aufstellung neuer Grabsteine und Grabkreuze aus "Anröchter Dolomit" teilweise neu gestaltet.

Quelle: wikepedia

100 Jahre Ehrenfriedhof , Herausgeber:Stadt Aachen
Aachen Waldfriedhof.pdf
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