Deutscher Soldatenfriedhof Fournes-en-Weppes

Auf dieser Kriegsgräberstätte ruhen 1.921 Kriegstote des I. Weltkrieges.

1.916 Deutsche
5 Franzosen

Von den 1.916 Gefallenen ruhen 1.739 in Einzelgräbern mit Grabsteinen aus Grüntener Sandstein; 190 sind nicht identifiziert.
In mehreren Gemeinschaftsgräbern ruhen insgesamt 177 unbekannte Kriegstote. Man erkennt sie an flach liegenden Grabplatten.
Die sechs Gräber der Gefallenen jüdischen Glaubens erhielten aus religiösen Gründen statt des Kreuzes eine Grabstele aus Naturstein.

 

Anschrift:

Rue Francois Marie Raoult

59134 Fournes-en-Weppes

Region Hauts-de-France

Der Friedhof ist etwas schwierig zu finden. Von beauchamps-Ligny kommend, biegt man links von der Rue Pasteur in die Rue Francois Marie Raoult (Hinweisschild folgend).

Der Friedhof befindet sich nun auf der linken Seite hinter einer alten Fabrikhalle/Hanger. Man muss um den Hanger herum gehend.

 

Der Friedhof ist gut gepflegt. Er sieht so aus, als wenn er neu angelegt worden wäre.

Der deutsche Soldatenfriedhof Fournes-en-Weppes wurde im Oktober 1914 von der deutschen Truppe angelegt. Die Beisetzung der Toten erfolgte anfangs - ausgehend von Gestaltungsmerkmalen eines zivilen Friedhofes - kreisförmig, in späteren Jahren jedoch nur noch in Reihen, bis im September/Oktober 1918 die Alliierten die Region in Besitz nahmen. Hohe Verluste brachten die Schlachten im Oktober 1914 sowie im Frühjahr und im Herbst 1915. Mehr als 750 der hier Ruhenden verloren bei den schweren Stellungskämpfen im Jahre 1916 das Leben. Ein großer Teil der übrigen Opfer starb Anfang April 1918 infolge der deutschen Offensive bei Armentières und gegen den Südflügel der britischen Front um Ypern, insbesondere gegen den Kemmelberg. Die Toten gehörten Truppenteilen an, deren Heimatgarnisonen vor allem in Bayern, aber auch in Westfalen, Westpreußen, Posen, Schlesien, Brandenburg, Sachsen, Württemberg und im Rheinland lagen.