Kriegsgräberstätte Gemünd

Auf der Kriegsgräberstätte Schleiden - Gemünd ruhen 783 Opfer des 2. Weltkrieges.

 

Auf der Batterie 8 ,  53937 Schleiden - Gemünd

50.575588  6.502012

Die Kriegsgräberstätte Gemünd auf dem  Burghövel oberhalb von Gemünd wurde am 16. September 1951 im Beisein vieler Angehöriger eingeweiht und in die Obhut der Stadt Gemünd gegeben.
Hierhin wurden die Gefallenen Soldaten und zivilen Opfer der Kämpfe um Rur und Urft im Winter 1944/45 umgebettet, die zunächst auf mehreren Friedhöfen lagen. Von den 783 Kriegstoten, die hier beerdigt sind, blieben trotz intensiver Bemühungen 123 namenlos.

Die Toten sind in Einzelgräbern bestattet; je zwei Gräber haben ein gemeinsames Grabkreuz. Die Einheitlichkeit der Grabzeichen und die schlichte gärtnerische Gestaltung sind Ausdruck des gemeinsam erlittenen Schicksals.

Den nachdenklichen Besucher wird es insbesondere berühren, von dieser Totenstätte aus auch die Türme der Burg Vogelsang zu sehen, in deren Mauern einst junge Menschen zu einer Weltanschauung erzogen wurden, deren Ergebnis für viele von ihnen ein bitterer, früher Tod war. So möge dieser Friedhof, wie alle anderen Grabstätten der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, als Mahnung zu Frieden und Völkerverständigung verstanden werden.

Quelle: www.volksbund.de