Deutscher Soldatenfriedhof Hautecourt-les-Broville

7885 Opfer des 1. Weltkrieges

  • 2885 liegen in Einzelgräbern,
  • 106 Nicht-Identifizierte,
  • 12 jüdische Gefallene
  • 5194 Gefallene liegen in 3 Gemeinschaftsgräbern

Die Patenschaft hat die Stadt Essen-Ruhr übernommen.

 

D603

55400 Abaucourt-Hautecourt / Departement Meuse

49.203004, 5.562636

 

Hautecourt ist von den französischen Militärbehörden im Februar 1920 angelegt worden. Dabei wurden kleinere deutsche Friedhöfe aufgelöst und hierher zusammengelegt. Bis in den dreißiger Jahren sammelte man hier die Kriegstoten vom Schlachtfeld von Verdun. Später kamen auch Gefallene dazu, die während der Aufräumarbeiten des zentralen Schlachtfeldes gefunden wurden. Selbst heutzutage kommt es noch vor, dass Auf dem zentralen Schlachtfeld noch Überreste deutscher Soldaten gefunden werden, die hier ihre letzte Ruhe finden.

 

Von der Nationalstrasse führt eine Treppe zum Eingang. Der Friedhof ist an der Strassenseite von einer Mauer aus Sandstein begrenzt. Durch ein kunstvoll geschmiedetes Tor , welches1932 von Essener Bürgern und der Kunstwerkstätte Frohneberg gestiftet wurde, betritt man die Grabstätte.

Direkt links und rechts neben dem Eingang befinden sich zwei Gemeinschaftsgräber. Auf 32 große Metalltafeln stehen die Namen der identifizierten Opfer.

 

Auf der gegenüberliegenden Seite ist auch noch ein Gemeinschaftsgrab. Die Gemeinschaftsgräber sind Naturstein eingefasst.

In den drei Gemeinschaftsgräbern ruhen insgesamt 5.194 Opfer.

 

Es gibt 2885 Einzelgräber , wovon 106 nicht identifiziert sind. Die Gräber haben Metallkreuze mit eingegossenen Namen und Daten der hier Ruhenden.

Es gibt zwölf Gräber der Gefallenen jüdischen Glaubens. Sie erhielten aus religiösen Gründen als Kennzeichnung statt eines Kreuzes eine Grabstele aus Naturstein mit hebräischen Inschrift.

 

Der Friedhof wurde am 7. Juli 1933 eingeweiht. Die Patenschaft übernahm die StadtEssen.

Quelle: www.volksbund.de