Sowjetische Kriegsgräberstätte Simmerath - Rurberg (Russenfriedhof)

L

Hier ruhen 2322 sowjetische Bürger: Männer - Frauen - Kinder, die Zwangsarbeiter oder Kriegsgefangene waren.

Es gibt 2 Kameradengräber mit 857 Opfer

Der Friedhof wird über eine Treppe  eines Torgebäude betreten.

Toiletten sind vorhanden; nicht rollstuhlgerecht.

 

lL166;  52152 Simmerath

50.609643   6.365251

Besuch der Russischen Kriegsgräberstätte Rurberg am 17.5.2017

Am 2. Juni 1961 wurde die Ehrenstätte durch den Innenminister NRW,Josef Hermann Dufhues, eingeweiht; der Münchener Erzbischof Alexander,von der Russisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland, und der  Hamburger Bischof Philoteus segneten die Begräbnisstätte am 16. Juli 1961 ein.

Die meisten Toten waren bisher namentlich nicht bekannt. Die Amerikanische Armee hatte die Daten der Sowjetunion übergeben. Russland gab die Namen erst 2016 frei. Zum Gedenken wurden 10 Granitstelen mit den eingravierten Namen aufgestellt.

Die neu erstellten Granitstelen mit den Namen wurden am 19. Juni 2016 eingeweiht. Zugegen waren zahlreiche Bewohner der umliegenden Orte, Vertreter der Kirchen, Vertreter der russischen Botschaft und des Landtags NRW.

Das Eingangsgebäude erhielt von der Bezirksgruppe Aachen des BDA 1993 einen Architekturpreis.

Namensliste der Kriegstote auf dem Russenfriedhof Rurberg
Copright: Dokumentationsstelle Dresden, Stiftung Sächsische Gedenkstätten
Liste der Kriegstote in Simmerath-Rurber[...]
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Besuch der Russischen Kriegsgräberstätte Rurberg am 28.9.2014